Wurzelbehandlung mit Folgen

Wird jeder wurzelbehandelte Zahn schwarz, weil er tot ist?

Foto: proDente

Bei einer sogenannten Wurzelbehandlung wird das Nervensystem (die "Pulpa") des Zahnes geöffnet und von allen Nerv- und Blutgefäßen sowie von entzündlichen Bestandteilen gereinigt. Nachdem die Entzündung abgeklungen ist, wird das Kanalsystem des Zahnes wieder dicht gefüllt. Ein solcher Zahn "lebt" nicht mehr, da er nicht länger von Blut- und Nervengefäßen versorgt wird. Dies führt zu einem Abklingen der Beschwerden. Aussehen und Widerstandsfähigkeit sind aber nicht mit einem gesunden lebendigen Zahn zu vergleichen: In vielen Fällen verfärbt sich der wurzelbehandelte Zahn dunkel und wird spröde. Das ist auch der Grund, warum bei wurzelbehandelten Zähnen meist eine Überkronung notwendig wird. Die Krone kann den Zahn rundherum umfassen und damit stabilisieren. Ist die Krone keramisch zahnfarben verblendet, sieht der Zahn auch wieder ganz natürlich aus.

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