Routineeingriff Wurzelspitzenresektion
Der Zahnarzt will bei mir eine WSR machen? Was ist das?
WSR ist üblicherweise die Abkürzung für "Wurzelspitzenresektion". Bei diesem Eingriff wird die chronisch entzündete Wurzelspitze eines Zahnes chirurgisch entfernt. Eine Wurzelspitzenresektion ist eine Maßnahme, um einen stark vorgeschädigten Zahn trotz Entzündung zu erhalten. Meist sind solche Zähne bereits wurzelgefüllt oder aber die Wurzelfüllung erfolgt im Rahmen der Entfernung der Wurzelspitze.
Was in Ihrem Fall ganz konkret geplant ist, kann Ihnen nur Ihr Zahnarzt nach einer eingehenden Untersuchung sagen. Ausschlaggebend ist meist auch die aktuelle Röntgenaufnahme, auf der die Entzündung um die Wurzelspitze gut zu erkennen ist. Die Wurzelspitzenresektion ist ein Routineeingriff, der oft zum gewünschten Erfolg - dem Erhalt des Zahnes - führt.
Je nach Ausprägung der Entzündung und eventuellen Komplikationen kann in wenigen Fällen aber dennoch die Entfernung des Zahnes nötig werden.
Alternativen zur Wurzelspitzenresektion?
Ich habe eine Entzündung an meiner Zahnwurzel. Mein Zahnarzt sagte, ich müsste zum Kieferchirurgen, da der Kiefer aufgeschnitten werden muss. Gibt es keine andere Möglichkeit? Auf dem Überweisungsschein steht "WSR an Zahn 25".
Eine WSR (Wurzelspitzenresektion) ist heute ein Routineeingriff, bei dem die entzündete Wurzelspitze entfernt wird. Gerade bei Zahn 25, der in der Regel nur einwurzelig ist und dessen Wurzel geradlinig verläuft, sind die Aussichten sehr gut. Stärker würde Sie belasten, wenn der Zahn entfernt und die Lücke versorgt werden müsste. Eine Alternative zur WSR gibt es nicht. Bei Unterlassung kommt es früher oder später zu einem Zahnabszess und/oder einer Zystenbildung.
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