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+++ Kariesübertragung von der Mutter auf das Kind +++ hier lesen Sie mehr +++
+++ Karies Volkskrankheit Nr. 1 +++ hier lesen Sie mehr +++
+++ Zucker, Honig und Co. +++ hier lesen Sie mehr +++
+++ Zahnunfall beim Wintersport +++ hier lesen Sie mehr +++
+++ Piercings: Nichts für kalte Wintertage +++ hier lesen Sie mehr +++
+++ Bei Rückenschmerzen zum Zahnarzt gehen +++ hier lesen Sie mehr +++
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+++ Zweimal im Jahr kostet Vorsorge nichts +++ hier lesen Sie mehr +++
Karieskeime von der Mutter auf das Kind übertragbar

- Foto: Pixelio
Babys sind ja so süß! Alle Verwandten und Freunde wollen sie gleich sehen, herzen und küssen.
Trotz aller Liebe zum Nachwuchs sollten jedoch ein paar Spielregeln gerade bei der Mundhygiene beachtet werden.
Oft wird im Alltag mit dem Säugling schnell mal der heruntergefallene Schnuller oder beim Füttern der Löffel abgeleckt und dann in den Mund des Kindes gesteckt. Dadurch können aber Kariesbakterien über den Speichel der Mutter auf das Kleinkind übertragen werden. Da Neugeborene in der Regel ohne Karieskeime im Mund zur Welt kommen, sollten im täglichen Umgang solche Verhaltensweisen vermieden werden, um die Übertragung von Kariesbakterien auf das Baby möglichst lange hinauszuzögern.
Milchzahnkaries ist eine oft unterschätzte Gefahr für die späteren Zähne, warnen Zahnärzte. Müssen mangelhaft gepflegte und deshalb kariöse Milchzähne frühzeitig entfernt werden, hat das weitreichende Folgen: Der vorzeitige Zahnverlust beeinträchtigt Sprachbildung und Kaufunktion. Die nachwachsenden Zähne können schief durchbrechen, weil die Milchzähne als Platzhalter vorzeitig entfernt wurden. Schließlich besteht die Gefahr, dass im Zahnfleisch verbliebene Kariesbakterien die bleibenden Zähne befallen.
Schon in den Wochen der Schwangerschaft sollten daher werdende Mütter einer konsequenten Zahnpflege und Mundhygiene nachgehen. Denn von optimaler Mundhygiene, die Kariesbakterien in Schach und das Zahnfleisch gesund hält, profitieren Mutter und Kind. Zahnärzte empfehlen mindestens zwei professionelle Zahnreinigungen vor und eine nach der Geburt des Kindes. Die beste Zeit für jegliche Art der Zahnbehandlung ist das zweite Schwangerschaftsdrittel. Und auch beim Kleinkind geht es mit dem Putzen schon beim ersten Zahn los.
IME
Was verantwortungsbewusste Eltern für die Zahngesundheit ihrer Kinder tun können, lesen Sie auf den Seiten Kinder und Eltern sowie Prophylaxe - Kinder.
Karies Volkskrankheit Nr. 1

- Foto: Dr. Uwe Neddermeyer
Jedes zehnte Kind in Deutschland hat mehr als zwei kariöse Zähne. Hauptursache ist die mangelnde Zahnpflege: Jeder dritte Sprössling putzt nur einmal täglich oder noch seltener die Zähne. Welche Folgen die unzureichende Zahnpflege hat, zeigt sich im späteren Erwachsenenalter. Nicht einmal ein Prozent der Deutschen kann mit einem kariesfreien Gebiss glänzen. Karies ist damit noch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen die verkannte Volkskrankheit Nr. 1.
Die Prophylaxe, also die Vorbeugung gegen Karies-Erkrankungen der Zähne durch eine gründliche Zahn- und Mundhygiene muss bei Kindern das A und O sein. Eltern nehmen bei der Vermittlung und Kontrolle der richtigen Zahnpflege eine Schlüsselrolle ein. Empfohlen wird, Kindern frühzeitig die Routine anzugewöhnen, nach jedem Essen die Zähne zu putzen. Auch der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt gehört für eine umfassende Vorsorge dazu. Eltern sollten sich nicht darauf verlassen, dass Kinder unter zwölf Jahre regelmäßig in Kindergärten und Schulen untersucht werden. So werden trotz gesetzlichen Auftrags vom Schulzahnarzt durchschnittlich nur ungefähr 70 Prozent der Kinder erreicht. Die Individualprophylaxe beim Hauszahnarzt, auf die Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren einmal jährlich Anspruch haben, ist also unentbehrlich.
Im Rahmen der Individualprophylaxe werden auch die Kosten für die Versiegelung der bleibenden Backenzähne übernommen. Bei knapp jedem dritten Zwölfjährigen bleibt das allerdings aus. Dabei ist wissenschaftlich bestätigt, dass versiegelte Zähne nach vier bis fünf Jahren nur halb so viel Karies aufweisen wie die nicht versiegelten. „Zur konsequenten Mundhygiene sollten daher vier Grundsätze eingehalten werden“, rät Frank Grunwald, Gesundheitsexperte vom Deutschen Ring, nämlich „regelmäßige Besuche beim Zahnarzt, zahnverträgliche Ernährung und systematische Zahnpflege sowie Fluoridierung". Gründlich gepflegt, könnten Zähne dann bis ins hohe Rentenalter gesund und schön erhalten bleiben.
Erwachsene vermehrt von Wurzelkaries betroffen
Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne auch im Erwachsenenalter ist Kontinuität: Die regelmäßige Zahnpflege kombiniert mit prophylaktischen Maßnahmen sollte auch im Erwachsenenalter beibehalten werden. So ist beispielweise Wurzelkaries mit zunehmendem Alter immer verbreiteter. Das hängt häufig mit dem alters- und entzündungsbedingten Zahnfleischrückgang zusammen. Dadurch liegt der Zahnhals frei und ist anfälliger für Karies. Bei den 65- bis 74-Jährigen ist Wurzelkaries in den letzten zehn Jahren vermehrt aufgetreten. 1997 war noch jeder Fünfte von ihnen betroffen, mittlerweile ist es mehr als jeder Dritte.
Aber auch die Zahl der Kronenkariesfälle und der Parodontalerkrankungen nehmen mit dem Alter zu. Besonders lästig: Ist ein Zahn einmal angegriffen, wird er nicht mehr richtig gesund. Er kann höchstens repariert oder ersetzt werden. Doch Präventionsmaßnahmen zahlen sich aus: Verglichen mit anderen chronischen Erkrankungen verzeichnet die effektive Mundhygiene gerade bei Karies besondere Erfolge.
Zucker, Honig und Co. – besser mit Bedacht süßen

- Foto: Pixelio
Gerade in der kalten Jahreszeit: Zucker versüßt den Tag. Kaffee, Tee, Joghurt und Kuchen kommen ohne ihn selten auf den Tisch. In Süßigkeiten ist Zucker reichlich enthalten, es gibt ihn aber auch versteckt in vielen anderen Lebensmitteln. Experten raten dazu, die energiereiche und nicht gerade zahnfreundliche Süße mit Bedacht einzusetzen. Neben Zucker tun auch Honig und Sirup den Zähnen nicht gut und stellen durch ihre klebrige Konsistenz vielleicht einen noch größeren Risikofaktor für die Entstehung von Karies dar.
Neben dem weißen Haushaltszucker, der aus raffinierten Rüben oder Zuckerrohr industriell hergestellt wird, gibt es Zuckeraustauschstoffe wie Frucht- und Traubenzucker, die genauso viele Kalorien wie der weiße Zucker enthalten. Schließlich bestehen auch Honig, Sirup und Dicksaft zu 60 bis 70 Prozent aus Zucker, wie die Ernährungsexperten vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam wissen.
Wer glaubt, mit einem Schuss Honig im Tee gesünder zu genießen als mit der gleichen Menge Zucker oder Kandis, den müssen die Wissenschaftler vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe daher enttäuschen. Denn ob man Haushaltszucker, Honig, Sirup oder Dicksaft nimmt, ist wohl eher eine persönliche oder philosophische Sache, Karies gibt es von allen gleichermaßen. Daher gibt es generell keinen gesunden oder ungesunden Zucker: Gesund kann nur eine bestimmte Ernährungsweise sein. Bei Zucker, Zuckeraustauschstoffen sowie auch Süßstoffen rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn deshalb in jedem Fall zu einem maßvollen Umgang.
Fruchtzucker hat keine Vorteile gegenüber anderen Zuckerarten
Gewarnt wird auch vor dem noch immer weitverbreiteten Irrtum, dass Fruchtzucker besser sei als der übliche weiße Haushaltszucker. Fruchtzucker ist vielmehr weder gesünder noch energieärmer und enthält auch keinesfalls mehr Wirkstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe. Fruchtzucker wird dennoch häufig in speziellen Produkten für Diabetiker verwendet. „Mittlerweile werden diese Diät-Produkte von den Fachgesellschaften aus ernährungsmedizinischer und diabetologischer Sicht als nicht notwendig eingestuft“, sagen Experten. Das heißt: Diabetiker sollten sich wie alle anderen Menschen auch ausgewogen ernähren und können auf spezielle Diabetiker-Ware verzichten. Hintergrund sind Erkenntnisse des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin, wonach Fruktose gegenüber anderen Zuckern keine nennenswerten Vorteile hat – und deshalb auch nicht besonders zu empfehlen ist. Untersuchungen zeigten zudem, dass Diät-Produkte oft teurer als andere sind und einen höheren Fettanteil haben. Die Ernährungswissenschaftler sehen beim regelmäßigen Gebrauch dieser Produkte somit gleich zwei Gefahren. Zum einen glauben die Menschen, Energie einzusparen, weil sie das Wort „Diät“ lesen. Zum anderen nehmen sie dann mit einem beruhigten Gewissen größere Mengen und damit unbemerkt auch mehr Kalorien und Fett zu sich, so dass Übergewicht schnell die Folge ist.
Wer beim Süßen ohne Kalorien auskommen möchte, muss auf Süßstoffe setzen. Anders als Zucker, Honig, Sirup und andere Zuckeraustauschstoffe werden Süßstoffe chemisch hergestellt und haben eine deutlich höhere Süßkraft. Bedenken, dass Süßstoffe dem Körper schaden, sind den Experten zufolge unbegründet, da sie vor ihrer Zulassung ausführlich auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft werden, wie es bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung heißt. Wenn das Bundesinstitut für Risikobewertung Lebensmittel zulässt, dürfen sie dem Körper nicht schaden.
Honig und Sirup sind für die Zähne eher noch schädlicher als Zucker
Wer beim Süßen zu Honig oder Sirupvarianten greift, sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Süßungsmittel durch ihre klebrige Konsistenz für die Zähne eher noch schädlicher sind als herkömmlicher Haushaltszucker. Darauf weisen die Experten vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung hin. Auch ist die Menge an Mineralstoffen und Vitaminen, die den Körper beim Süßen mit Honig und Sirup erreichen, so gering, dass man sie vernachlässigen kann.
Zahnunfall beim Wintersport

- Foto: Pixelio
Bei Wintersportarten wie Skifahren, Snowboarden und Eishockey kann es schnell passieren: Der Sportler stürzt, ein Zahn wird gelockert, verschoben, bricht ab oder wird ausgeschlagen. Wenn dies passiert, gilt es, einen klaren Kopf zu bewahren und richtig zu handeln. Zahnmediziner raten daher bei Zahnunfällen im Wintersport: „Der Verletzte sollte umgehend von einem Zahnarzt behandelt werden, dann kann der Zahn meist gerettet werden.“
Auf einen Unfall folgen Schreck, Schmerzen und die Angst, einen Zahn oder ein Zahnstück unwiederbringlich verloren zu haben. Blutet der Verletzte im Mund, hilft ein leichter Biss auf ein Stofftaschentuch. Dann gilt es, den verlorenen Zahn zu finden und zu konservieren. Wichtig: Niemals die Zahnwurzel, sondern nur die Zahnkrone anfassen, da sich auf der Wurzel lebende Zellen befinden. Der Zahn darf nicht abgewaschen werden.
Zahn feucht halten und möglichst schnell den Zahnarzt aufsuchen
Konservieren lässt sich ein Zahn am längsten in einer sogenannten Zahnbox – und zwar bis zu 25 Stunden lang. Eine Zahnrettungsbox gibt es beim Zahnarzt oder in der Apotheke und ist vor allem für Kindergärten, Schulen und Sportstätten sinnvoll. Da die wenigsten Sportler eine Zahnbox bei sich haben, ist bei ihnen Improvisationsgeschick gefragt: Bis zu vier Stunden lässt sich ein Zahn(stück) in einem Glas kalter H-Milch aufbewahren, kurze Zeit auch in steriler Kochsalzlösung. Wer keines dieser Hilfsmittel zur Verfügung hat, konserviert den Zahn in der Backentasche oder unter der Zunge.
Jetzt heißt es: möglichst schnell zum Zahnarzt gehen! Der Notfall sollte telefonisch angekündigt werden. Was ist passiert? Wie, wann und wo ist der Unfall geschehen? Sind Milch- oder bleibende Zähne betroffen? Wurden Weichteile wie Wangen, Nase, Lippen, Zunge und/oder Zahnfleisch verletzt?
Der sofortige Besuch beim Zahnarzt ist auch dann anzuraten, wenn bei einem Unfall auf den ersten Blick kein Zahn verletzt zu sein scheint, denn es können Folgeschäden auftreten, beispielsweise an der Zahnwurzel.
Bayerische Landeszahnärztekammer
Piercings: Nichts für kalte Wintertage

- Foto: Pixelio
Piercings in der Nase, am Auge, am Mund oder am Bauch können in der kalten Jahreszeit zur Gesundheitsgefahr werden. Das Metall kann bei großer Kälte an der Haut festfrieren und so Erfrierungen auslösen.
Piercings sollte man deshalb unter Null Grad auf jeden Fall herausnehmen. Sonst drohen den Hautpartien um Auge, Nase, Mund oder Bauchnabel schmerzhafte Erfrierungen - bis hin zu einer schwärzlichen Verfärbung der Haut.
Auch der Trend zur bauchfreien Mode ist bei Frost ein Risiko. Viele junge Menschen setzen weiter auf tief geschnittene Hüfthosen, kurze Pullis und Jacken und riskieren, dass Rücken und Bauch auskühlen.
Metallgegenstände im Mund gefährden Zähne
Metallgegenstände im Mund stellen zudem eine Gefahr für die Zähne dar. Das Anschlagen der Metallkugeln an den Zahnschmelz verursacht feinste Risse, Abplatzungen und sogar Brüche mit Zahnschmerzen.
Und: viele Kieferorthopäden lehnen die Behandlung von Patienten mit Zungenpiercings ab, da diese ein verändertes Zungen- und Weichteil-Bewegungsmuster aufweisen, welches den Erfolg der Behandlung gefährden kann.
Bei Rückenschmerzen zum Zahnarzt gehen

- Foto: Pixelio
Kopf- oder Hüftschmerzen? Vielleicht liegt es an den Zähnen: Eine Fehlstellung kann die unterschiedlichsten Beschwerden auslösen.
Nur die wenigsten Menschen kämen wohl auf die Idee, zu ihrem Zahnarzt zu gehen, wenn die Hüfte schmerzt. Dabei könnte er die Beschwerden vielleicht lindern – ein falscher Zusammenbiss der Zähne kann nämlich zu Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat führen.
Schon eine Zahnlücke oder nächtliches Zähneknirschen sind mögliche Ursachen für die unterschiedlichsten Beschwerden: Neben Kopfweh können das auch chronische Rückenschmerzen oder Hüftbeschwerden sein, sagen erfahrene Zahnmediziner.
Die Probleme im Kieferbereich breiten sich unter Umständen über Hals und Nacken auf die Schultern, auf die Brust- und Lendenwirbelsäule sowie auf das Becken bis hin zur Fußsohle aus.
Die gute Nachricht: Eine Korrektur der Zahnstellung oder der Kieferlage kann in vielen Fällen dafür sorgen, dass die Schmerzen nachlassen.
Heiß und kalt

- Foto: Pixelio
Ein heißes Getränk oder ein kaltes Eis können an den Zähnen empfindlich schmerzen. Auch süße oder saure Speisen sorgen mitunter für ein unangenehmes Ziehen. Grund für solche Beschwerden sind oft freiliegende Zahnhälse.
Wenn die aus Zahnschmelz und Dentin bestehende Schutzschicht des Nervs beschädigt ist, verursachen vor allem Temperaturreize Schmerzen, wie Zahnmediziner wissen.
Häufig sind Fehler beim Zähneputzen die Ursache des Problems. Manche Menschen sind bei der Zahnpflege übermotiviert und putzen mit zu viel Druck. Wird die Zahnbürste dazu horizontal bewegt, können Zahnfleisch und -schmelz regelrecht weggescheuert werden. Die Schutzschicht über dem Nerv wird dann bedenklich dünn.
Auch eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) oder nächtliches Zähneknirschen können zu einer gesteigerten Sensibilität führen. Werden die Schäden nicht behandelt, kann sich womöglich der Nerv entzünden oder es entsteht Karies. Die freiliegenden Zahnhälse müssen deshalb meist vom Zahnarzt mit speziellen Fluorid-Lacken behandelt werden, um die Schmerzempfindlichkeit wieder zu verringern. Für eine solche Therapie sind meist mehrere Termine nötig.
Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine schonende Zahnpflege. Hierfür ist eine Zahnbürste mit weichem oder mittlerem Härtegrad die beste Wahl. Beim Putzen ist zudem nur sehr wenig Druck erforderlich: Der Druck sollte in etwa dem Gewicht eines einfachen Briefes entsprechen. Die Zähne sollten darüber hinaus nicht gescheuert werden, sondern es ist zu einer eher fegenden Bewegung zu raten, die vom Zahnfleisch wegführt. Mit dieser Technik reinigt man auch die Zwischenräume viel besser.
Überdies sind im Handel spezielle Zahncremes für empfindliche Zahnhälse erhältlich. Sie enthalten nur einen geringen Anteil rauer Putzkörper. Helfen können auch konzentrierte Fluorid-Pasten, die allerdings nur in Absprache mit einem Zahnarzt angewandt werden sollten.
zahn-online.de
Zweimal im Jahr kostet Vorsorge nichts

- Foto: proDente
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig für die Zahngesundheit und können gleichzeitig bares Geld sparen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Vorsorgeleistungen die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen und wann die Kassengebühr von 10 Euro entfällt.
Leider wissen immer noch nicht alle Kassenpatienten, dass die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt zweimal im Jahr von den 10 Euro Kassengebühr befreit sind. Darauf weist der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein Ralf Wagner hin: "Patienten bezahlen zweimal im Jahr keine zehn Euro, wenn der Zahnarzt nur den Zustand der Zähne überprüft und vorsorgende Maßnahmen vornimmt. Dazu gehören auch notwendige Röntgenuntersuchungen. Einmal im Jahr ist auch die Entfernung von Zahnstein kostenfrei."
Die regelmäßigen Mundinspektionen ausfallen zu lassen, kann dagegen teuer werden: Gute Prophylaxe beugt kostspieligen und schmerzhaften Zahnerkrankungen vor. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können darüber hinaus halbjährlich zusätzlich besondere individuelle Vorsorgeleistungen (Individualprophylaxe) in Anspruch nehmen. Dabei bekommen Kinder und Eltern u. a. wertvolle Hinweise für die tägliche Zahnpflege und zahngesunde Ernährung, zum Schutz der Zähne können Fluoridkonzentrate auf den Zahnschmelz aufgetragen und Backenzähne zum Schutz gegen Karies versiegelt werden.
Zahnärzte, Eltern und Kinder haben durch eine sinnvolle Vorsorge in den letzten Jahrzehnten gemeinsam viel erreicht. Dazu Wagner: "Viele Jugendliche, die heute in meine Praxis oder die meiner Kollegen kommen, wissen überhaupt nicht mehr, wie sich das gefürchtete 'Loch im Zahn' anfühlt." Auch bei den Erwachsenen geht die Zahl erkrankter Zähnen zurück. Wird doch einmal eine Krone, Brücke oder Zahnprothese notwendig, bewirkt der im Bonusheft dokumentierte regelmäßige Zahnarztbesuch eine Erhöhung des Festzuschussbetrages um bis zu 30 Prozent. Vorsorge lohnt sich also immer!
Presse-Information der KZV Nordrhein vom 31.03.2009
Vorsorge lohnt sich immer!
Gut zu wissen: Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt sind zweimal im Jahr von den 10 Euro Kassengebühr befreit, ebenso ist die Entfernung von Zahnstein einmal im Jahr kostenfrei.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können darüber hinaus halbjährlich zusätzlich besondere individuelle Vorsorgeleistungen (Individualprophylaxe) kostenlos in Anspruch nehmen.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind nicht nur wichtig für die Zahngesundheit, sondern können gleichzeitig bares Geld sparen. Wird nämlich eine Krone, Brücke oder Zahnprothese notwendig, bewirkt der im Bonusheft dokumentierte regelmäßige Zahnarztbesuch eine Erhöhung des Festzuschussbetrages um bis zu 30 Prozent.
Rettet den Zahn!
Mundschutz beugt effektiv vor -
Zahnrettungsbox hilft bei Notfall
Rund 13 bis 39 Prozent aller Zahnunfälle passieren beim Sport. Gerade bei Kindern und Jugendlichen sind ausgeschlagene Zähne durch Unfälle beim Spielen oder Sport keine Seltenheit.
Vorbeugung durch Mundschutz
Während Helm und Gelenkschoner bei vielen Sportarten längst eine Selbstverständlichkeit sind, hat sich der Mundschutz noch nicht so recht durchgesetzt. Dabei stellt insbesondere ein individuell von Ihrem Zahnarzt angefertigter Mundschutz eine effektive Vorbeugungsmaßnahme gegen Zahnunfälle dar.
Lesen Sie hier mehr.
Zahnrettungsbox im Einsatz
Wenn ein Zahn ausgeschlagen wurde, entscheidet seine Aufbewahrung über eine mögliche Rettung. Für den Notfall sollte eine sogenannte Zahnrettungsbox (erhältlich in der Apotheke) immer griffbereit sein. In dieser kann die empfindliche Zahnwurzelhaut mindestens 24 Stunden lang überleben. Zur Not eignet sich auch kalte Milch (bis zu vier Stunden), Wasser zerstört die Wurzelhaut. Bleibt die Wurzelhaut durch Aufbewahrung in einer Zahnrettungsbox erhalten, kann der Zahnarzt den Zahn wieder einpflanzen.
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