Aktuell: News, Tipps und Wissenswertes
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+++ Zahnprobleme beim Tauchen +++hier lesen Sie mehr +++
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+++ Zahnbürsten für Kinder +++ hier lesen Sie mehr +++
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+++ Interdentalbürsten für Zahnzwischenräume +++ hier lesen Sie mehr +++
+++ Zweimal im Jahr kostet Vorsorge nichts +++ hier lesen Sie mehr +++
Den Schulstart zahngesund versüßen

- Foto: Pixelio
Am 30. August ist es wieder so weit: Für viele „i-Dötzchen“ beginnt mit der Einschulung der „Ernst des Lebens“. Traditionellerweise versüßt eine prall gefüllte Schultüte den Erstklässlern den ersten Schultag.
Doch zuckerhaltige Naschereien sind bekanntermaßen sehr schädlich für die Zähne. Der Start in eine rundum gesunde Schulzeit gelingt daher am besten mit einer Schultüte, die neben zahnfreundlichen Süßigkeiten zum Beispiel die Kreativität anregende Spiel-, Bastel- und Schulsachen enthält.
Für die Kinder ist sie auf jeden Fall eine heiß begehrte Trophäe, die coole oder süße Schultüte. Was soll oder muss heute nun unbedingt in das Statussymbol für die ABC-Schützen? Herkömmliche Süßigkeiten enthalten viel Zucker und sind daher ein großer Feind der Zahngesundheit und des allgemeinen Gesundheitszustandes – immerhin kommen viele Kinder derzeit nicht nur mit Karies in die Schule, sondern auch mit einigen Pfunden zu viel. Schonender für Zähne und Körper und zudem auch viel spannender für die Kinder ist eine fantasievoll gepackte Schultüte mit kleinen Überraschungen und individuellen Geschenken – so zum Beispiel lustige Radiergummis, glitzernde Aufkleber oder Sticker, aktuelle Sammel- und Spielkarten, Haarbänder und -spangen und obenauf am besten ein kleines Kuscheltier zum Schmusen oder als „offizielle Lernhilfe“ für die Hausaufgaben. Übrigens: Auch eine witzige Zahnbürste passt gut in die Tüte.
Kalorienfreie Überraschungen und zahngesunde Süßigkeiten
Und wenn es nun schon süß sein soll, dann empfehlen sich zahnfreundliche Schokolade, Bonbons oder Kaugummis, die das rote „Zahnmännchen“-Logo auf der Packung haben. Sie enthalten keinen Karies verursachenden Zucker, sondern Zuckeraustausch- bzw. Süßstoffe. Produkte mit dem Zahnmännchen-Qualitätszeichen sind jedoch nicht nur zuckerfrei, sondern auch wissenschaftlich geprüft. Bei ihnen wurde zweifelsfrei nachgewiesen, dass sie keine Karies verursachen. Darüber hinaus enthalten sie so wenig Frucht- oder andere Säuren, dass sie auch keine Säureschäden an der Zahnoberfläche (sogenannte Erosionen) auslösen können. Unter www.zahnmaennchen.de finden Sie eine Liste mit den Produkten, die mit dem „Zahnmännchen“-Logo ausgezeichnet sind.
Tipps für eine zahngesunde Schultüte
Die Schultüte kann vom Inhalt her deshalb durchaus süß und dabei dennoch gesund und wertvoll sein. Nachfolgend einige mögliche Inhalte, die neben den klassischen Schulutensilien aus einer Zucker- eine zahngesunde Schultüte machen.
- Für Naschkatzen & Zahnfreaks : Einladung zur Eisdiele nach der Einschulung, zahnfreundliches Kinder-Kaugummi für die Milchzahnpflege zwischendurch, Lutscher, Bonbons oder Chewy Dragees mit dem Zahnmännchen. Coole Kinderzahnbürste und passend dazu Kinderzahncreme mit Fluorid oder sogar eine gute elektrische Kinderzahnbürste!
- Für Mädchen & Jungen: Gutschein für gemeinsame Unternehmungen (Kino, Zoo, Indoor-Spielplatz etc.), Pausenbrot-Box mit Trinkflasche, „Freundebuch“, Schlüsselanhänger mit Namen für Sporttasche, Ranzen oder Schulschrank, neues Portemonnaie (evtl. mit einigen Euros), coole Socken, Musik- oder Hörspiel-CD, Kinderuhr oder -wecker, Regenschirm, Lichtreflektoren für die Kleidung.
- Für ABC-Schützen & Leseratten: Büchereiausweis, Taschenlampe für bevorstehende Lesenächte, Buch für Leseanfänger, Buchstabenkekse, Buch „Ritter Rost geht zur Schule“ oder „Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule" (gibt es auch als Hörspielkassette oder CD), Schreibheft für ABC-Schützen, Rätselblock, Kreidetafel, Magnetbuchstaben, Weltatlas.
- Für Tüftler & Bastler: Kleines Lego-Paket, Knobelsäckchen, Sudoku-Heft für Schulanfänger, Kinder- oder Becherlupe, Kompass, Puzzle, Tuschkasten, Knete, Stempel mit Stempelkissen, Seifenblasen, Stickerheft, Lern-CD-ROM, Malschablonen, Motivlocher, Glitzerstifte.
- Für Spieler und Sportler: (Wasser-)Ball, Springseil, Gummitwistband, Flummi, Karten- oder Quartettspiel, kleine Autos, Schwimmsachen, Basecap, Fußballtrikot, weiche Frisbeescheibe, Kinderduschzeug und Haargel, Fahrradklingel, Jonglierbälle, Taucherbrille, Sportbeutel, Stoppuhr.
Aktion zahnfreundlich e. V.
Zahnprobleme beim Tauchen

- Foto: Pixelio
Eine sportärztliche Untersuchung, ein gründlicher Check der Ausrüstung und ein Versicherungsabschluss gehören für jeden begeisterten Taucher ganz selbstverständlich zur Reisevorbereitung.
Kaum jemand rechnet damit, dass auch defekte Zahnfüllungen, unvollständige Wurzelkanalbehandlungen, dünner Zahnzement oder Prothesen zu ernsthaften Problemen unter Wasser führen können. Ein gründlicher Zahncheck vor der Reise ist daher eine notwendige Voraussetzung für den gelungenen Tauchurlaub.
Bei einem Tauchgang wirkt der Druck des Wassers auf die luftgefüllten Hohlräume des Körpers ein, indem er die eingeschlossene Luft zusammendrückt. Umgekehrt dehnt sich die unter Druck komprimierte Luft beim Aufstieg an die Oberfläche wieder aus. Werden die Druckänderungen aufgrund einer mangelhaften Belüftung von Hohlräumen nicht oder nicht in ausreichendem Umfang ausgeglichen, kann es zu Über- bzw. Unterdruckverletzungen kommen.
Zähne unter Druck
Dies kann auch Auswirkungen auf die Zähne und den Zahnhalteapparat haben. So können von den Kieferhöhlen, die so dicht an den oberen Backenzähnen liegen, dass Druck auf die Zahnwurzeln übertragen wird, Schmerzimpulse ausgehen. Vor allem aber können durch Risse in defekten Füllungen, Karies, eine nicht perfekt eingepasste Zahnprothetik, unvollständige Wurzelkanalbehandlungen oder dünnen Zahnzement luftgefüllte Hohlräume im Mund entstehen. Auch das Ziehen eines Zahns oder kieferchirurgische Eingriffe können Gaseinschlüsse im Gewebe verursachen. In manchen Fällen reichen die beim Tauchen auftretenden Druckunterschiede aus, um Füllungen zu lösen und einen Zahn zu brechen oder regelrecht explodieren zu lassen.
Probleme mit Prothesen
Bei Prothesenträgern kann es zu Problemen mit dem Atemregler kommen, da häufig der Unterkiefer vorgeschoben werden muss, um das Mundstück festzuhalten. Durch den Druck auf die vorderen Zähne werden die hinteren Zähne abgehoben. Ganz- oder Teilprothesen können verrutschen und dadurch Reizungen und Schmerzen auftreten. Im schlimmsten Fall kann die Prothese verloren gehen oder gar in die Atemwege geraten.
Empfehlungen für das Tauchen
Damit Sie Ihren Tauchurlaub unbeschwert genießen können, sollten Sie folgende Empfehlungen beachten:
- Grundsätzlich sollte im Rahmen der tauchsportärztlichen Untersuchung auch ein Termin beim Zahnarzt wahrgenommen werden. Im Zweifelsfall kann eine Röntgenuntersuchung Aufschluss über potenzielle Problemstellen geben.
- Nach einer Zahnbehandlung mit örtlicher Betäubung sollte 24 Stunden nicht getaucht werden. Nach kieferchirurgischen Eingriffen ist eine Pause von mindestens einer Woche zu empfehlen.
- Prothesen können während des Tauchens herausgenommen werden. Bei Teilgebissen, die an benachbarten Zähnen befestigt sind, empfiehlt sich ein maßgefertigtes Mundstück für den Atemregler oder ein Atemregler, der fest in eine Vollgesichtsmaske eingebaut ist.
Zahnschmerzen im Urlaub

- Foto: Pixelio
Wer freut sich nicht auf den Sommerurlaub, auf Sonne, Meer oder Berge und auf die langersehnte Erholung. Doch die wenigsten rechnen damit, dass plötzlich auftretende Zahnschmerzen die Urlaubsstimmung vermiesen können.
Wie man Zahnschmerzen im Urlaub vorbeugen kann und welche Hilfen für den Notfall – den Zahnarztbesuch im Ausland – zur Verfügung stehen, erfahren Sie hier.
Zahnschmerzen sind immer unangenehm. Doch im Urlaub – fern ab von der gewohnten Krankenversorgung – sind sie nicht nur schmerzlich, sondern auch besonders ärgerlich und unangenehm. Neben der vermiesten Urlaubsstimmung bereiten sprachliche Barrieren zusätzliche Sorgen. Erster Ansprechpartner für Urlauber mit Zahnschmerzen ist in den meisten Fällen die Rezeption Ihres Hotels oder die Reiseleitung. Auch viele Krankenkassen haben ein Notruf-Telefon eingerichtet, bei dem ein Kontakt zu einem deutschsprachigen Zahnarzt recherchiert werden kann.
Kostenloser Sprachführer von proDente für den Notfall
Damit im schlimmsten Fall nicht auch noch die Sprache einer Behandlung im Weg steht, hilft der kostenlose Sprachführer "Au Backe", herausgegeben von der Initiative proDente. Er dient als Verständigungshilfe beim Zahnarztbesuch im Ausland und beinhaltet Formulierungen über akute Zahnbeschwerden und Vorerkrankungen in Englisch, Französisch Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Neben Verständigungshilfen gibt die Broschüre Tipps, wie man am Urlaubsort einen Zahnarzt finden kann und wie es sich mit Kostenfragen der Behandlung verhält.
Der Sprachführer kann unter der Info-Line: 0 18 05 - 55 22 55 kostenfrei bestellt oder unter http://www.prodente.de/1368.0.html heruntergeladen, ausgedruckt oder bestellt werden.
Tipps zur Vorbeugung und zur Vorsorge und Nothilfe vor Ort
Schon Wochen vor der Urlaubsreise sollte ein Zahnarztbesuch eingeplant werden. Um das Flair eines Landes unbeschwert genießen zu können, sollte ein kurzer Zahncheck zu den Urlaubsvorbereitungen gehören:
- Karies kann bereits im Anfangsstadium beseitigt werden.
- Füllungen werden auf Schäden und Lockerung geprüft.
- Ablagerungen und Zahnstein werden entfernt, damit keine Zahnfleischentzündungen entstehen können.
Als Vorsorge und Nothilfe vor Ort sind folgende Verhaltensmaßnahmen zu empfehlen:
- Auch im Urlaub sollte man nicht auf die tägliche Mundhygiene verzichten. Zu einem vollständigen Reisegepäck gehören daher Zahnbürste, Zahnpasta und Produkte zur Zahnzwischenraumreinigung wie z.B. Zahnseide (bei Flugreisen die Sonderbestimmungen für das Handgepäck beachten). Zahnseide gibt es in praktischen kleinen Systemen zum Aufrollen oder als Zahnseidesticks.
- Reagiert das Zahnfleisch auf exotische Speisen gereizt, kann eine entsprechende Mundspülung helfen – fragen Sie Ihren Zahnarzt nach einem geeigneten Mittel.
- Bei Urlauben außerhalb der Landesgrenzen sollte man sich rechtzeitig um einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz kümmern.
- Mit einem gut verträglichen Schmerzmittel können leichte Zahnschmerzen bis zum Zahnarztbesuch in der Heimat überbrückt werden.
- Informieren Sie sich für Notfälle, wo in der Nähe Ihres Urlaubsortes Arzt, Zahnarzt und Kliniken zu finden sind.
- In vielen Ländern der Europäischen Union ersetzt seit 2004 die „European Health Insurance Card“ den Auslandskrankenschein. In Ländern außerhalb der EU ist eine gesonderte Reiseversicherung ratsam. Genauere Auskunft über Leistungen und eine Zusatzversicherung kann die eigene Krankenversicherung geben.
proDente
Zahnbürsten für Kinder

- Foto: (c) Pitopia / Konstantin Gastmann, 2007
Bei der Frage nach der idealen Zahnbürste für Kinder gibt es weder ein klares Votum für die elektrische Zahnbürste noch für die gute alte Handzahnbürste.
Bei beiden „Werkzeugen“ ist vor allem eine gute Technik gefragt.
Zwar kann eine elektrische Zahnbürste die unzureichende Feinmotorik von Kleinkindern teilweise ausgleichen, aber die KAI-Systematik (erst alle Kauflächen, dann alle Außenflächen und zuletzt alle Innenflächen) muss das Kind trotzdem erlernen und sogar noch genauer ausführen als mit der Handzahnbürste. Der Bürstenkopf der elektrischen Zahnbürste ist nur so groß wie ein Zahn. Daher muss die Bürste langsam von Zahn zu Zahn geführt und hin- und hergekippt werden, um auch in Zahnzwischenräume zu gelangen und alle Beläge (Plaque) zu entfernen. Der Bürstenkopf der Kinderhandzahnbürste erreicht dagegen gleichzeitig 2 bis 3 Zähne. Folglich ist die Putz-Trefferquote für den einzelnen Zahn höher.
Wird gründlich mit entsprechender KAI-Technik geputzt, kann aber nach Expertenmeinung zu Hause gerne die elektrische Zahnbürste benutzt werden. Sie kann das Kind zur Mundhygiene motivieren und sorgt für Abwechslung sowie Spaß beim Zähneputzen. In Kindergärten soll allerdings mit Zahnputzübungen neben der Systematik auch die Grob- und Feinmotorik der Kinder trainiert werden. Deswegen ist dort grundsätzlich die Verwendung von Handzahnbürsten angebracht.
Regelmäßig auswechseln
Wichtig ist es, die Zahnbürste bzw. den Kopf regelmäßig, d. h. jeden Monat, zu erneuern. Bei fieberhaften und ansteckenden Halsinfektionen wie Scharlach, Pfeiffer’sches Drüsenfieber oder Grippe muss die Bürste bzw. der Kopf bereits nach 24 bis 48 Stunden ausgewechselt werden, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden.
Kinderaerzte im Netz
Weltmilchtag im Juni

- Foto: Pixelio
Am 1. Juni findet zum 53. Mal der Weltmilchtag statt. Mit dem Milchkonsum seiner Bürger – jeder Deutsche verbraucht im Durchschnitt etwa 85 Kilogramm Frischmilcherzeugnisse pro Jahr – liegt Deutschland an der Weltspitze.
Milchprodukte decken ein Viertel des täglichen Nahrungsbedarfs in unserem Land. Milch enthält mehr als jedes andere Lebensmittel den Mineralstoff Kalzium, der der wichtigste Aufbaustoff für Knochen und Zähne ist.
Der Internationale Tag der Milch wurde von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Internationalen Milchwirtschaftsverband (IDF) ins Leben gerufen und findet in über 30 Ländern veranstaltet. Er soll das Nahrungsmittel Milch als natürliches und gesundes Getränk weltweit im Bewusstsein halten. In der Milch steckt viel Gutes. Sie enthält fast alle unentbehrlichen Aminosäuren (die der Körper selbst nicht herstellen kann) und hilft dem Körper dabei, pflanzliches Eiweiß besser zu verwerten. Milch liefert Kalium, Magnesium und Jod, fettlösliche Vitamine und mehr Kalzium als jedes andere Lebensmittel. Der Mineralstoff ist nicht nur Baustein von Knochen und Zähnen, er spielt auch eine wichtige Rolle für die Funktion der Muskeln. Enthalten ist der Mineralstoff auch in Grünkohl, Fenchel, Brokkoli, frischen Kräutern wie Petersilie, Hülsenfrüchten sowie in kalziumhaltigem Mineralwasser.
Kalzium ist der wichtigste Mineralstoff für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Es gibt unseren Knochen die nötige Festigkeit und Stabilität. So sind 99 Prozent des im Körper vorhandenen Kalziums in Knochen und Zähnen gebunden. Rund 1.000 g Kalzium sind insgesamt im menschlichen Skelett gespeichert. Eine aktuelle Studie von japanischen Wissenschaftlern hat außerdem jetzt gezeigt, dass speziell das Milchprodukt Joghurt karieshemmende Eigenschaften haben kann. Bei der Beobachtung des Joghurtkonsums von 2058 japanischen Kindern im Alter von 3 Jahren kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass Kinder, die viermal pro Woche oder öfter Joghurt verzehrten, deutlich weniger Karieserkrankungen aufwiesen als Kinder, die weniger als einmal pro Woche Joghurt konsumierten. Die Studie legt also nahe, dass ein erhöhter Konsum von Joghurt das Risiko von Kindern, an Karies zu erkranken, deutlich senken kann. Aber verantwortungsbewusste Eltern sollten vorsichtig sein bei Joghurt- und anderen Milchprodukten, die auf dem deutschen Markt speziell für Kinder angeboten werden: Sie enthalten oft übermäßig viel Zucker.
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

- Foto: proDente
Neben Vererbung können auch eine Röteln-Infektion, ein Folsäuremangel oder die Aufnahme von Nikotin und Alkohol während der Schwangerschaft sowie ein kritisches Alter der werdenden Mutter bei Babys Ursache für das Auftreten einer Fehlbildung an Kiefer oder Gaumen sein, die umgangssprachlich „Hasenscharte“ genannt wird.
Eine rechtzeitige Impfung gegen das Röteln-Virus, die Aufnahme einer entsprechenden Menge an Folsäure und der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol während der Schwangerschaft können das Risiko einer solchen Fehlbildung verringern.
Etwa jedes 500. Baby wird mit einer Fehlbildung an Kiefer oder Gaumen geboren, der sogenannten Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, die umgangssprachlich auch Hasenscharte oder Wolfsrachen heißt. Die Ursachen dafür, dass sich bei den betroffenen Babys während der Embryonalentwicklung Teile der Mundpartie nicht normal entwickeln, sind neben der Vererbung auch ein Folsäuremangel oder eine Infektion mit dem Röteln-Virus während der Schwangerschaft. Eine Röteln-Impfung und die Aufnahme von täglich 0,6 Milligramm Folsäure während der Schwangerschaft beugen daher einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte vor.
Risikofaktoren für diese Fehlbildung sind ebenfalls ein Sauerstoffmangel im Mutterleib oder ein kritisches Alter der werdenden Mutter. So bringen Frauen, die über 35 oder unter 18 Jahre alt sind, häufiger Kinder mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt. Aber auch bei Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, erhöht sich das Risiko einer solchen Fehlbildung. Grundsätzlich raten Kinderärzte Frauen zu einem völligen Verzicht auf Zigaretten und Alkohol während der Schwangerschaft. Babys, die mit einer Kiefer-Fehlbildung zur Welt kommen, kann nach Angabe von Experten heutzutage sehr gut geholfen werden. Sie werden nach der Geburt in Spezialeinrichtungen von plastischen Chirurgen oder Kieferorthopäden behandelt. Hier kann zum Beispiel der Kieferbereich durch operative Maßnahmen remodelliert werden.
zwp-online.info
Interdentalbürsten für Zahnzwischenräume

- Foto: Gaba
Fremdkörper zwischen den Zähnen, z. B. kleine Nahrungsstückchen, die sich in den Zahnzwischenräumen verhaken, müssen durch eine gründliche Zahnreinigung entfernt werden, damit keine entzündlichen Zahnfleischerkrankungen, Parodontitis oder Karies entstehen.
Rückstände in den Zahnzwischenräumen können dabei nicht nur mithilfe von Zahnstochern und Zahnseide, sondern auch mit speziellen Interdental-Zahnbürsten schnell entfernt werden.
Etwa 40% der Zahnoberflächen liegen in den Interdentalräumen und sind daher für Zahnbürsten nicht vollständig zugänglich. Da viele Zähne im Zahnhals- und Wurzelbereich Oberflächeneinziehungen vorweisen, sind sie z. B. für Zahnseiden nicht erreichbar. Interdentalbürsten sind bei diesen anatomischen Gegebenheiten ein geeignetes Mittel, um Plaque effektiv zu entfernen und damit das Kariesrisiko wesentlich zu reduzieren.
Dabei ist die Empfehlung der geeigneten Bürstengröße durch den Zahnarzt oder durch zahnärztliches Fachpersonal von besonderer Bedeutung, da Interdentalräume naturbedingt individuell variieren und sich darüber hinaus bei Zahnfleischentzündungen verändern können.
Zweimal im Jahr kostet Vorsorge nichts

- Foto: proDente
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig für die Zahngesundheit und können gleichzeitig bares Geld sparen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Vorsorgeleistungen die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen und wann die Kassengebühr von 10 Euro entfällt.
Leider wissen immer noch nicht alle Kassenpatienten, dass die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt zweimal im Jahr von den 10 Euro Kassengebühr befreit sind. Darauf weist der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein Ralf Wagner hin: "Patienten bezahlen zweimal im Jahr keine zehn Euro, wenn der Zahnarzt nur den Zustand der Zähne überprüft und vorsorgende Maßnahmen vornimmt. Dazu gehören auch notwendige Röntgenuntersuchungen. Einmal im Jahr ist auch die Entfernung von Zahnstein kostenfrei."
Die regelmäßigen Mundinspektionen ausfallen zu lassen, kann dagegen teuer werden: Gute Prophylaxe beugt kostspieligen und schmerzhaften Zahnerkrankungen vor. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können darüber hinaus halbjährlich zusätzlich besondere individuelle Vorsorgeleistungen (Individualprophylaxe) in Anspruch nehmen. Dabei bekommen Kinder und Eltern u. a. wertvolle Hinweise für die tägliche Zahnpflege und zahngesunde Ernährung, zum Schutz der Zähne können Fluoridkonzentrate auf den Zahnschmelz aufgetragen und Backenzähne zum Schutz gegen Karies versiegelt werden.
Zahnärzte, Eltern und Kinder haben durch eine sinnvolle Vorsorge in den letzten Jahrzehnten gemeinsam viel erreicht. Dazu Wagner: "Viele Jugendliche, die heute in meine Praxis oder die meiner Kollegen kommen, wissen überhaupt nicht mehr, wie sich das gefürchtete 'Loch im Zahn' anfühlt." Auch bei den Erwachsenen geht die Zahl erkrankter Zähnen zurück. Wird doch einmal eine Krone, Brücke oder Zahnprothese notwendig, bewirkt der im Bonusheft dokumentierte regelmäßige Zahnarztbesuch eine Erhöhung des Festzuschussbetrages um bis zu 30 Prozent. Vorsorge lohnt sich also immer!
Presse-Information der KZV Nordrhein vom 31.03.2009
Vorsorge lohnt sich immer!
Gut zu wissen: Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt sind zweimal im Jahr von den 10 Euro Kassengebühr befreit, ebenso ist die Entfernung von Zahnstein einmal im Jahr kostenfrei.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können darüber hinaus halbjährlich zusätzlich besondere individuelle Vorsorgeleistungen (Individualprophylaxe) kostenlos in Anspruch nehmen.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind nicht nur wichtig für die Zahngesundheit, sondern können gleichzeitig bares Geld sparen. Wird nämlich eine Krone, Brücke oder Zahnprothese notwendig, bewirkt der im Bonusheft dokumentierte regelmäßige Zahnarztbesuch eine Erhöhung des Festzuschussbetrages um bis zu 30 Prozent.
Rettet den Zahn!
Mundschutz beugt effektiv vor -
Zahnrettungsbox hilft bei Notfall
Rund 13 bis 39 Prozent aller Zahnunfälle passieren beim Sport. Gerade bei Kindern und Jugendlichen sind ausgeschlagene Zähne durch Unfälle beim Spielen oder Sport keine Seltenheit.
Vorbeugung durch Mundschutz
Während Helm und Gelenkschoner bei vielen Sportarten längst eine Selbstverständlichkeit sind, hat sich der Mundschutz noch nicht so recht durchgesetzt. Dabei stellt insbesondere ein individuell von Ihrem Zahnarzt angefertigter Mundschutz eine effektive Vorbeugungsmaßnahme gegen Zahnunfälle dar.
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Zahnrettungsbox im Einsatz
Wenn ein Zahn ausgeschlagen wurde, entscheidet seine Aufbewahrung über eine mögliche Rettung. Für den Notfall sollte eine sogenannte Zahnrettungsbox (erhältlich in der Apotheke) immer griffbereit sein. In dieser kann die empfindliche Zahnwurzelhaut mindestens 24 Stunden lang überleben. Zur Not eignet sich auch kalte Milch (bis zu vier Stunden), Wasser zerstört die Wurzelhaut. Bleibt die Wurzelhaut durch Aufbewahrung in einer Zahnrettungsbox erhalten, kann der Zahnarzt den Zahn wieder einpflanzen.
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