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Rauchen gefährdet Zahngesundheit

Erhöhtes Risiko für Parodontitis und Zahnverlust

Foto: Pixelio

Bei Rauchern ist auch die Mundgesundheit stark bedroht: Die bei Rauchern schlechtere Durchblutung des Mundraums erhöht die Gefahr von Parodontitis und Zahnverlust und verzögert die Wundheilung.

Raucher leiden häufiger unter chronischen Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates – und diese so genannte Parodontitis kann bei ihnen nicht so gut behandelt werden wie bei Nichtrauchern. Raucher haben daher im Durchschnitt weniger Zähne als Nichtraucher. Besonders kritisch wird es, wenn an den von Parodontitis betroffenen Zähnen Zahnersatz abgestützt ist: Geht er als Pfeiler verloren, kann der komplette Zahnersatz unbrauchbar werden.

Vor allem bei starken Rauchern heilen auch künstliche Zahnwurzeln, so genannte Implantate, schlechter ein und sie halten weniger lang. Außerdem entzündet sich bei Rauchern das um ein Implantat verlaufende Zahnfleisch häufiger. Diese Entzündung kann langfristig zum Verlust des Implantates führen.

Und ganz besonders dramatisch: Rauchende Männer haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein 27-fach erhöhtes Risiko, an Mundhöhlen- oder Rachenkrebs zu erkranken. Dies zeigen Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums. Diese Krebsart stellt bei Männern immerhin die sechsthäufigste Krebstod-Ursache dar.

Rauchen schadet aber nicht nur der Gesundheit. Die im Tabakrauch enthaltenen Pigmente machen die Zähne auch unansehnlich. Zum Glück lassen sich die unschönen Verfärbungen meist durch professionelle Mundreinigung wieder entfernen. Überhaupt kommt einer ausführlichen Pflege und Reinigung wie auch der Vorsorge eine große Bedeutung zu. Für Raucher ist es ganz besonders wichtig, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen – am besten zweimal jährlich. So können mögliche Folgen des Rauches rechtzeitig entdeckt werden.

Deutsche Parodontose Hilfe e. V.