Individualprophylaxe beim Zahnarzt

Foto: Dr. Uwe Neddermeyer

Vom 6. bis zum 12. Lebensjahr verändert sich das Kindergebiss grundlegend. Die bleibenden Zähne brechen in die Mundhöhle durch. Sie sind unmittelbar nach dem Durchbruch sehr anfällig dafür, an Karies zu erkranken. Eltern und Zahnarzt müssen dem Kind gemeinsam beibringen, wie wichtig es ist, Mund, Zähne und Zahnfleisch regelmäßig zu pflegen und gesund zu erhalten. Das individuelle Karies-Vorsorge-Programm in der Zahnarztpraxis (Individualprophylaxe) sieht eine intensive Betreuung für 6- bis 17-jährige vor.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung sieht dazu für die 6- bis 17-Jährigen ein Individualprophylaxe-Programm vor.

Innerhalb dieses Vorsorgeprogramms werden:

  • die Kariesanfälligkeit untersucht und bestimmt,
  • Tipps zur Verbesserung der Mundhygiene gegeben,
  • Kindern und Eltern mögliche Krankheitsursachen erklärt,
  • wertvolle Hinweise für die tägliche Zahnpflege und zahngesunde Ernährung gegeben,
  • Fluoridkonzentrate zum Schutz der Zähne auf den Zahnschmelz aufgetragen,
  • Backenzähne zum Schutz gegen Karies versiegelt (Fissurenversiegelung).

Kosten

Erweitertes Leistungsspektrum

Die Individualprophylaxe für 6- bis 17-Jährige ist Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherungen. Es gibt jedoch zahlreiche weitere Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, die zu den Privatleistungen zählen, aber aus medizinischer Sicht sehr sinnvoll sein können. Über dieses erweiterte Leistungsspektrum informiert der Zahnarzt gern.

Zahnärztlicher Kinderpass

Der Zahnärztliche Kinderpass
der KZV Nordrhein für alle kleinen Zahnarztpatienten und ihre Eltern dokumentiert genau, welche zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern bis zur Einschulung durchgeführt werden müssen, und enthält wertvolle Informationen zur Erhaltung der Zahn- und Mundgesundheit Ihres Kindes.

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