Schwangerschaft kostet mehr Zähne als nötig
Optimale Mundhygiene schützt vor Zahnverlust

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Eine sorgfältige Mundhygiene dämmt nicht nur Zahnkrankheiten bei Schwangeren ein, sondern schützt auch Neugeborene vor der Ansteckung mit Kariesbakterien.
An dem Volksglauben, dass "jede Schwangerschaft einen Zahn kostet", ist leider etwas Wahres dran. Diese Tatsache ermittelte Prof. Stefanie Russell mit ihrem Forscherteam von der Universität New York. Die amerikanischen Wissenschaftler konnten ihre Erkenntnis aus der Analyse der Daten von mehr als 2600 Müttern gewinnen. Die Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren hatten an einer umfangreichen repräsentativen Gesundheits- und Ernährungsstudie teilgenommen und waren mindestens einmal schwanger gewesen.
In der Schwangerschaft ist das Zahnfleisch sehr empfindlich und es kommt schneller zu Zahnfleischbluten und Entzündungen des Zahnbettes (Parodontitis). Wer aber aus diesen Gründen auf das Zähneputzen verzichtet, riskiert zum einen Karies, zum anderen können infolge einer andauernden Parodontitis die Zähne ausfallen. Schwangere, die ihre Zähne richtig und gründlich pflegen sowie regelmäßig zum Zahnarzt gehen, erhalten sich ihre gesunden Zähne auch über die Geburt hinaus. Und sie machen den ersten Schritt zur Vorbeugung von Karies beim Kind, das sie erwarten. Denn indem sie die Menge an Kariesbakterien im eigenen Mund verringern, senken sie deutlich das Risiko dafür, dass sich ihr Baby bald nach der Geburt über die Mutter mit Kariesbakterien ansteckt.
Zahnärztlicher Kinderpass
Der Zahnärztliche Kinderpass
der KZV Nordrhein für alle kleinen Zahnarztpatienten und ihre Eltern dokumentiert genau, welche zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern bis zur Einschulung durchgeführt werden müssen, und enthält wertvolle Informationen zur Erhaltung der Zahn- und Mundgesundheit Ihres Kindes.
