Aphthen
Lebenslange Plage im Mund
Ein ähnliches Erscheinungsbild wie die Bläschen, die durch den Herpes-Simplex -Virus hervorgerufen werden, haben die Aphthen, die durch ihre ständige Wiederkehr bei vielen Menschen zu einer lebenslangen Plage werden können.
Es beginnt mit einem lokalen Schmerzgefühl, dem eine immer stärker werdende Rötung folgt. Einem kurzen Bläschenstadium folgt eine kraterförmige Geschwürbildung, die mit starken, brennenden Schmerzen einhergeht. Auf der Mundschleimhaut, der Zunge, dem Gaumen oder gar der Rachenwand kann man dann eine starke Rötung erkennen, in deren Mitte sich eine etwa linsengroße, schmutzigweiße oder gelbliche Geschwürfläche befindet. Die regionalen Lymphknoten sind meist geschwollen und druckempfindlich.
In diesem Stadium fühlt der Erkrankte sich allgemein schlecht und abgeschlagen. Es kann auch zu leichten Fieberschüben kommen. Nicht zuletzt macht ihm das Essen große Schwierigkeiten, was gerade bei Kindern zu Ernährungsproblemen führen kann.
Frühe Behandlung bringt schnellere Linderung
Grundsätzlich kann man sagen: Je früher eine Herpesinfektion, eine Aphthenerkrankung oder jede andere Verletzung und Erkrankung der Mundschleimhaut durch den Arzt oder Zahnarzt behandelt wird, um so schneller werden die Beschwerden gelindert. Die Heilung wird beschleunigt und die Symptome klingen im Normalfall in acht bis zehn Tagen ab.

